Der Botschafter und Ständige Vertreter der Islamischen Republik Iran bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erklärte, Angriffe auf nukleare Anlagen unter internationaler Aufsicht müssten eindeutig verurteilt werden.
Wie IRNA berichtet, sagte Reza Najafi, Botschafter und Ständiger Vertreter Irans bei der IAEA, am Freitag, das zionistische Regime stelle aufgrund seiner Politik und seiner Handlungen eine ernsthafte Bedrohung für internationalen Frieden und Sicherheit dar.
Mit Blick auf die Angriffe auf unter IAEA-Sicherungsmaßnahmen stehende Nuklearanlagen erklärte er, solche Handlungen stellten einen klaren Verstoß gegen die internationalen Normen der nuklearen Nichtverbreitung dar. Sollten die Internationale Atomenergiebehörde und ihr Gouverneursrat diesen Normen verpflichtet sein, müssten sie diesen Handlungen entschlossen entgegentreten.
Najafi verwies zudem auf die Politik des israelischen Regimes in der Region Westasien und erklärte, Frieden und Sicherheit in der Region stünden in direktem Zusammenhang mit dem Verhalten dieses Regimes – eines Regimes mit einer „dunklen Bilanz“ von Aggression, Besatzung, Verletzungen des Völkerrechts und Verbrechen gegen Zivilisten.
Er betonte weiter, dass dauerhafter Frieden und Sicherheit in Westasien ohne ein Ende der Besatzung, der Aggressionen und der Tötung des palästinensischen Volkes nicht möglich sein werde und dass die internationale Gemeinschaft zu dieser Situation nicht schweigen dürfe.
Abschließend wies Najafi auf die Unterstützung einiger westlicher Staaten mit Nuklearwaffen – insbesondere der Vereinigten Staaten – für die Straftaten Israels hin. Diese Unterstützung dürfe nicht ignoriert werden, da sie zur Fortsetzung der kriegerischen und destabilisierenden Politik dieses Regimes beitrage.

