Der politische Stellvertreter des politisch-ideologischen Büros des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran warnte vor jeglichen Maßnahmen Washingtons gegen Teheran.
Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Defapress betonte Generalmajor Rasoul Sanaei-Rad, der politische Stellvertreter des politisch-ideologischen Büros des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran, mit Blick auf die jüngsten Bewegungen der US-Flugzeugträger in der Region: „Wenn die Amerikaner einen Fehler in Iran begehen wollen, müssen sie sich darauf einstellen, unzählige Särge ihrer Soldaten zu empfangen. Dies werden die USA umso mehr bedauern, da sie heute, provoziert von Netanjahu und im Einklang mit den Zielen der zionistischen Bewegung, diese Verluste hinnehmen müssen – einer Bewegung, die weltweit am meisten gehasst wird. Die Amerikaner sollten nicht gezwungen sein, den Preis für diesen Hass zu zahlen.“
Trumps neue Rhetorik über Iran
US-Präsident Donald Trump setzte seine widersprüchlichen Aussagen und Drohungen gegen Iran fort. Erneut erklärte er, dass er die Entscheidungen über Iran treffe und ein Abkommen bevorzuge.
Auf seinem Social Media-Account Truth Social reagierte der US-Präsident am Montag auf Berichte, wonach ihn der ranghöchste Militärvertreter des Landes vor den Folgen einer längeren Militäroperation gegen Iran gewarnt hatte. In seinem Beitrag kritisierte Trump die US-Medien unter anderem für ihre Berichterstattung über Iran, wiederholte seine Drohungen und behauptete, er allein treffe die Entscheidungen und ziehe ein Abkommen einem Scheitern vor.

Nouri al-Maliki: Ich werde meine Kandidatur für das Amt des Premierministers nicht zurückziehen
Nouri al-Maliki, der Vorsitzende der irakischen Rechtsstaat-Koalition, gab bekannt, dass er seine Kandidatur für das Amt des Premierministers trotz der Einmischung der USA nicht zurückziehen werde.
Walid al-Assadi, ebenfalls Mitglied der irakischen Rechtsstaat-Koalition, erklärte dazu, dass der Koordinierungsrahmen für die Bestimmung des Premierministerkandidaten zuständig sei und Nouri al-Maliki derzeit der einzige Kandidat sei, der von diesem Gremium ernsthaft in Betracht gezogen werde.

Kroatien stellt die militärische Zusammenarbeit mit Israel ein
In einer Stellungnahme kritisierte der kroatische Präsident den Besuch des Verteidigungsministers seines Landes in den besetzten Gebieten. Er betonte, er habe bereits zuvor den Stopp jeglicher militärischer Zusammenarbeit mit dem zionistischen Regime angeordnet. „Aufgrund des inakzeptablen Verhaltens der israelischen Armee und ihres beispiellosen Verstoßes gegen das humanitäre Völkerrecht habe ich im Mai 2025 die Einstellung jeglicher Zusammenarbeit zwischen den kroatischen Streitkräften und der israelischen Armee angeordnet, die alle Angehörigen der kroatischen Armee einschließt“, erklärte Zoran Milanović.
Als Oberbefehlshaber der kroatischen Streitkräfte betonte er nochmals: „Unsere Streitkräfte werden künftig in keiner Weise mit der israelischen Armee zusammenarbeiten.“

Siedler greifen 45 Moscheen im Westjordanland an
In einem Bericht gab das palästinensische Ministerium für Stiftungen und religiöse Angelegenheiten bekannt, dass israelische Siedler im vergangenen Jahr 45 Moscheen im Westjordanland angegriffen haben.
In dem Bericht heißt es: „Diese Aktionen belegen eindeutig die Barbarei, die das rassistische und provokative israelische Regime gegen islamische und christliche Heiligtümer in Palästina verübt. Dieses Verbrechen ist ein klarer Angriff auf Muslime und ihre Gefühle.“
Am Montag griffen zionistische Siedler das Dorf Tal südlich von Nablus an und setzten den Eingang einer Moschee in Brand.

