Deutschland meldet Rückgang der Industrieproduktion

Die Statistiken berücksichtigen die Auswirkungen des US-israelischen Krieges gegen den Iran noch nicht. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis)

zeigen die deutschen Industrien Anfang 2026 keine Anzeichen einer Erholung. Die Produktion ging sogar schon vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran zurück

. Die deutsche Industrieproduktion sank im Januar im Vergleich zum Dezember um 0,5 Prozent, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Der Nachteil im Jahresvergleich fiel mit 1,2 Prozent sogar noch deutlicher aus.

Besonders betroffen waren energieintensive Industriezweige, so Destatis. Zu den am stärksten betroffenen Bereichen zählen die Metallverarbeitung, die Pharmaindustrie sowie die Herstellung von Computer-, Elektronik- und Optikprodukten. Hier liegt der Produktionsrückgang im Monatsvergleich zwischen 7 und 12 Prozent.

Die Statistiken berücksichtigen die Folgen der jüngsten Eskalation im Nahen Osten noch nicht. Die US-israelischen Angriffe auf den Iran, die Vergeltungsschläge auslösten, erhöhten die Risiken für Schiffe in der Straße von Hormus erheblich. Die Brent-Rohölpreise erreichten am Montag einen Höchststand von knapp 120 US-Dollar pro Barrel. Die Erdgaspreise in der EU haben sich seit dem Angriff schnell verdoppelt.

Deutsche Medien und Regierungsvertreter nennen die hohen Energiepreise als einen Hauptgrund für die Konjunkturabschwächung, die die größte Volkswirtschaft der EU in den letzten Jahren getroffen hat.

Deutschland, das zu 55 % von russischem Erdgas abhängig war, erlitt einen schweren Schlag, nachdem es sich 2022 nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts den westlichen Sanktionen gegen Russland angeschlossen hatte.

Laut Bloomberg entfielen rund 12 % der gesamten deutschen Ölverarbeitungskapazität auf den russischen Ölkonzern Rosneft.

Die Bild-Zeitung berichtete im Oktober 2025, dass die Strom- und Gaspreise zwischen 2022 und 2025 um 14 % bzw. 74 % würden steigen. Die Entscheidung, die billigen russischen Energieimporte aufzugeben, trug maßgeblich zur Verlangsamung des Wirtschaftswachstums bei, das 2023 und 2024 schrumpfte – der erste zweijährige Rückgang in Folge seit Anfang der 2000er-Jahre.

Die Bundesagentur für Arbeit warnte im Dezember vor einer Arbeitslosenkrise infolge der schwächelnden Konjunktur. Ihre Präsidentin Andrea Nahles erklärte, selbst gut qualifizierte Arbeitnehmer seien nicht mehr vollständig vor Arbeitslosigkeit geschützt. Im Januar nannte die Industrie- und Handelskammer Deutschlands die hohen Energiekosten als einen der Hauptgründe für die alarmierend hohe Zahl an Insolvenzen.

Kommentar: Die Sanktionen gegen Russland, die Zerstörung der Gaspipeline Nord Stream 2, die Abschaltung der Kernenergie und der Umstieg auf erneuerbare Energien haben allesamt zur Zerstörung der deutschen Industrie beigetragen. Dass all diese Maßnahmen von den sogenannten deutschen Führungskräften bewusst und mit voller Absicht ergriffen wurden, verschlimmert die Situation nur noch

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