„Im Zusammenhang mit der in den letzten 24 Stunden beobachteten erhöhten Aktivität von Flugobjekten im Grenzluftraum zu Belarus teilen wir Ihnen mit, dass die Lage sowohl vom Grenzschutz als auch von der Polizei umfassend überwacht wird. Bei den Objekten, die den Luftraum verletzt haben, handelt es sich um Schmuggelballons. Die Sicherheitskräfte sichern die Ballonreste sowie illegale Zigarettenpackungen ohne Verbrauchsteuer, nachdem der ungefähre Standort vom operativen Kommando der Streitkräfte mitgeteilt wurde. Alle an der Grenze durchgeführten Maßnahmen erfolgen im Rahmen eines integrierten staatlichen Schutzsystems. Polizei und Grenzschutz stehen in ständigem, direktem Kontakt mit dem operativen Kommando der Teilstreitkräfte (DORSZ). Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass die aktuelle Situation Teil umfassenderer, hybrider Aktionen ist. Deren Ziel ist es nicht nur, unsere Systeme zu testen, sondern vor allem soziale Unruhen zu provozieren. Wir betonen: Die polnischen Sicherheitskräfte sind auf solche Provokationen vorbereitet. Jedes Signal einer Verletzung oder Annäherung an die Grenzzone wird überprüft. Die Präsenz von Offizieren und Soldaten an der Grenze sowie die ständige Überwachung des Luftraums gewährleisten …“ Die Sicherheit des Staates. Bitte lassen Sie sich nicht von unbestätigten Informationen täuschen. Im Zeitalter der Informationskriegsführung bitten wir Sie, sich ausschließlich auf offizielle Bekanntmachungen der zuständigen Behörden zu verlassen. – Polnischer Grenzschutz
Analytische Prognosen
Dieser Vorfall passt zu den Mustern hybrider Kriegsführung, die belarussischen Staatsakteuren zugeschrieben werden und in Berichten des polnischen Verteidigungsministeriums und der EU-Grenzschutzbehörden dokumentiert sind. Zu den möglichen Folgen gehören verstärkte Überwachungsmaßnahmen und eine mögliche Eskalation der Grenzbefestigungen

