Iran stuft die Armeen der EU-Länder als terroristische Organisationen ein

Nachrichten| Iran stuft die Armeen der EU-Länder als terroristische Organisationen ein/ Weltweite Reaktionen auf die neue Rakete der IRGC
( Der Iran hat Recht: die Nato ist eine terroristische Organisation)

Als Reaktion auf die Entscheidung der EU-Mitgliedstaaten, Teile der iranischen Streitkräfte – darunter Marine und Luftwaffe – als terroristisch einzustufen, stufte das iranische Außenministerium die Armeen aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union als terroristische Organisationen ein.

Das iranische Außenministerium gab folgende Erklärung ab: „Die EU-Mitgliedstaaten haben entgegen den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen und der internationalen Vorschriften die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), einen der offiziellen Zweige der iranischen Streitkräfte, zu einer ‚terroristischen Organisation‘ erklärt. Dementsprechend hat die Islamische Republik Iran unter Berufung auf den Grundsatz der Gegenseitigkeit und Artikel 7 des im Jahr 2019 verabschiedeten Gegenseitigkeitsgesetzes die Marine und Luftwaffe aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die diesem Gesetz unterliegen, im Rahmen der Gegenseitigkeit ebenfalls als ‚terroristischen Organisationen‘ eingestuft.“

Weltweite Reaktionen auf Enthüllung der neuen Rakete der IRGC in der Straße von Hormus

Die jüngsten Übungen des IRGC in der Straße von Hormus lösten Reaktionen in den internationalen Medien aus.

So berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu, dass Iran im Rahmen seiner jüngsten Militärübung erstmals die Flugabwehrrakete „Sayad-3“ getestet habe. Laut Anadolu wurde die Marineversion des Flugabwehrsystems von der Fregatte „Shahid Sayyad Shirazi“ aus gestartet. Sie verfügt über eine vertikale Startfähigkeit und eine Reichweite von etwa 150 Kilometern. Auch die Website The National berichtete über die Präsentation der neuen iranischen Marine-Raketenfähigkeiten in der Straße von Hormus.

Saudi-Arabien reagiert auf Äußerungen des US-Botschafters zu israelischen Ansprüchen

Das saudische Außenministerium hat auf die umstrittenen Äußerungen von Mike Huckabee, dem US-Botschafter in den besetzten Gebieten, reagiert.

In einem Interview hatte ihn der rechte US-Moderator Tucker Carlson gefragt, ob Israel gemäß der wörtlichen Auslegung der Bibel das Recht habe, große Teile des heutigen Nahen Ostens zu beanspruchen. Huckabee antwortete: “Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen.”

Zugleich schob er nach, Carlsons Frage sei irrelevant, da Israel keine solchen Absichten habe. Israel habe das Recht, in dem Land zu leben, das es derzeit besitze, sagte der US-Botschafter.
(Sie besitzen gar nichts, sie besetzen es unrechtmäßig, da die Pacht abgelaufen ist und Aufgrund des Völkermordes an den Palästinensern haben sie auch keinerlei Recht auf einen neuen Pachtvertrag)

In einer Stellungnahme verurteilte das saudische Außenministerium diese Äußerungen und betonte, dass extremistische Positionen die regionalen Beziehungen zu den USA untergraben und den Weltfrieden sowie die globale Sicherheit gefährden.

Aus Ägypten, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Indonesien, Pakistan, Katar, der Türkei, Kuwait, Bahrain, dem Oman, dem Libanon sowie Syrien und Palästina kam auch umgehend Widerspruch.

Ein libanesischer Parlamentsabgeordnete warnt USA

Der libanesische Parlamentsabgeordnete Hassan Ezzeddin kündigte an, dass US-amerikanische maritime Bedrohungen mit iranischer Raketenstärke beantwortet würden.

Mit Blick auf die indirekten Gespräche zwischen Teheran und Washington betonte Ezzeddin, Iran sei aus einer Position der Stärke in den Dialog eingetreten und jede militärische Aktion gegen die Islamische Republik werde eine entschiedene Antwort nach sich ziehen.

Der libanesische Abgeordnete fügte hinzu: „Iran verfügt über Fähigkeiten, die den internationalen Geheimdiensten nicht vollständig bekannt sind.“

Der schiitische Koordinierungsrahmen dementiert Berichte über Bemühungen, Nuri al-Maliki zu ersetzen

Abdul Samad al-Zarkushi, Mitglied des Koordinierungsrahmens im Irak, dementierte Medienberichte über Bemühungen, Nuri al-Maliki zu ersetzen.

Er sagte, dass die Position des Koordinierungsrahmens, al-Maliki als nächsten irakischen Premierminister zu unterstützen, unverändert bleibe und die diesbezüglichen Berichte haltlos seien.

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