Regionale Medien haben auf die neue Welle der umfassenden Raketen- und Drohnenangriffe Irans auf die besetzten palästinensischen Gebiete und US-Militärstützpunkte in mehreren regionalen Ländern reagiert.
Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA berichteten regionale Medien, dass diese Angriffe wenige Stunden nach der Ernennung des Revolutionsführers stattfanden.
Palästinensische Quellen zitierten israelische Siedler, die den Montagabend als eine der härtesten Nächte seit Beginn des Krieges gegen Iran beschrieben.
Gleichzeitig berichteten israelische Medien über großflächige Stromausfälle in den Vororten von Tel Aviv infolge der iranischen Raketenangriffe und meldeten, dass mehrere Gebiete direkt getroffen oder unter Raketenbeschuss geraten seien.
Der Nachrichtensender NTV berichtete über mehrere Explosionen auf US-Militärstützpunkten im Irak, in Katar und Kuwait. Demnach wurden die US-Basen in Bagdad, Doha und Kuwait durch kombinierte Drohnen- und Raketenangriffe getroffen.
Der katarische Sender Al Jazeera meldete ebenfalls, dass in der Hauptstadt Doha mehrere Explosionen zu hören waren. Gleichzeitig berichtete Alaraby TV von Explosionen am Himmel über Doha aufgrund von Raketenabwehrmaßnahmen.
In diesem Zusammenhang verwies die Zeitschrift The Economist in einer Analyse auf die Reichweite und Präzision der iranischen Raketenangriffe und schrieb, dass die Tiefe des iranischen Raketenarsenals sowie dessen Präzision und Stärke die Behörden in Washington und Tel Aviv überrascht habe.
Die Presseabteilung der Revolutionsgarden (IRGC) gab am Montagabend bekannt, dass die 30. Welle der Operation „Wahres Versprechen 4“ gegen US-Terrorstützpunkte in der Region und im Norden der besetzten Gebiete mit Raketen vom Typ Khorramshahr, Fattah, Kheibar, Qadr sowie mit strategischen Drohnen kontinuierlich durchgeführt wurde.

