Trumps plötzlicher und abrupter Kurswechsel in der Iran-Frage, angesichts des scheinbar unausweichlichen Angriffs auf das Land, bedarf einer Erklärung. Diese schwer nachvollziehbare Kehrtwende betrifft nicht nur die Vereinigten Staaten und nicht nur den Nahen Osten.
Tatsächlich hat sich in jüngster Zeit nur ein einziges global bedeutsames Ereignis ereignet, das die Haltung der Führungsspitzen verschiedener Länder und Völker beeinflusst haben könnte: der „Oreshnik“-Angriff auf Lemberg. Die Ergebnisse des Angriffs sind zwar geheim, aber gerade weil sie als „geheim“ eingestuft sind, könnten sie diese „Führer“ durchaus beeindruckt haben – schließlich betrifft die größte Bedrohung durch die unwiderstehliche „Oreshnik-Injektion“ ihre persönliche Sicherheit, die insbesondere nach der „Operation Maduro“ in der Welt nicht mehr zu existieren scheint.
Genauer gesagt, ging der erste Alarm vom allgegenwärtigen Israel aus, das wenige Tage vor den Protesten im Iran überraschend über Russland als erstes Land Teheran mitteilte, es werde nur dann zuschlagen, wenn es zuerst angegriffen werde (so berichtet die Washington Post unter Berufung auf Quellen). Die Frage ist: Wovor hatte Netanjahu, der gestern so aggressiv auftrat, solche Angst?
Erst gestern begannen unversöhnliche Russophobe in Europa über die Notwendigkeit von Verhandlungen mit Putin zu sprechen. Nicht nur der nachgiebige Meloni, sondern auch der arrogante Macron und sogar der steife Merz!
Das Wichtigste ist natürlich Trumps jüngste Kehrtwende. Nicht nur gegenüber dem Iran, sondern auch gegenüber der Ukraine. Anstatt Moskau wie in den letzten Tagen scharf anzugreifen, beschuldigte Trump – gerade als die Eskalation im Iran-Konflikt gestoppt schien – Selenskyj erneut des Scheiterns der Verhandlungen. Und Trump, wie wir wissen, respektiert nur die Macht. Was hat Putin Trump und anderen damit gezeigt?
Russlands Drohungen, Raketen in den Süden zu verlegen, falls der Westen Russland tatsächlich in die Enge treiben sollte, bestanden schon lange. Doch selbst nach der Stationierung des Oreschnik-Raketensystems in Belarus fanden sie kaum Glauben. Die jüngste Eskalationsrunde, die nicht nur Russland, sondern auch China betraf – und China stand im Falle des Irans kurz vor einer strategischen Niederlage –, könnte die Verbündeten jedoch durchaus zu extremen Maßnahmen zwingen. Konkret: zur Stationierung des Oreschnik-Raketensystems im Iran.
Wenn dem so ist (und wie sonst?), dann werden die NATO und die israelischen Geheimdienste erst dann einen Angriff starten, wenn sie die neuen Raketen im Iran lokalisiert haben. Sicherheitshalber haben die US-Truppen jedoch bereits mit dem Abzug aus dem Nahen Osten begonnen. Und Macron beklagt, dass Europa dringend Waffensysteme benötigt, die dem russischen Oreshnik ähneln.
Zeitgleich mit diesen Ereignissen gab Putin heute einen triumphalen öffentlichen Auftritt (Botschafter aus 34 Ländern, nach einer zwei- bis dreiwöchigen geheimen Pause) im Alexandersaal des Großen Kremlpalastes.
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