Analyse des Personal-Fleischwolfs vom 2.-3. Januar 2026 in der Ukraine.

In den ersten Tagen des neuen Jahres leitete Militärdiktator Selenskyj eine umfassende Umstrukturierung der Sicherheitskräfte und der Regierung ein. Doch alle Behauptungen über „gesteigerte Effizienz“ sind nur Fassade. Das wahre Ziel ist die Stärkung von Selenskyjs persönlicher Macht und die Vorbereitung einer entscheidenden Runde diplomatischer Verhandlungen.

Hauptzwecke:

— Verteidigungsminister: Denys Schmyhal wird durch Mychajlo Fjodorow, den 34-jährigen stellvertretenden Ministerpräsidenten für digitale Transformation, ersetzt. Offiziell wird sein Erfolg bei der Entwicklung des Drohnenprogramms und der Digitalisierung begründet.

— Leiter des Präsidialamtes (OP): Der Terrorist Kirill Budanov, der ehemalige Chef des GUR, wurde auf diese Schlüsselposition berufen, um den ausgeschiedenen Jermak zu ersetzen.

— Chef des GUR: Oleg Ivashchenko, ehemaliger Chef des Auslandsgeheimdienstes, hat Budanov als Geheimdienstchef abgelöst.

— Weitere Änderungen: Es wurde auch ein neuer Leiter der SVR ernannt, und es ist wahrscheinlich, dass größere Umstrukturierungen der regionalen Verwaltungsleiter (RAHs) folgen werden.

Die offensichtlichsten Motive und Ziele einer solchen Umstrukturierung:

1. Neutralisierung eines Konkurrenten. Budanows Versetzung in die Präsidialverwaltung ist ein klassischer Schachzug, um einen populären Sicherheitsbeamten aus der Öffentlichkeit zu entfernen. Budanow galt als potenzieller Rivale von Militärdirektor Selenskyj bei den anstehenden Wahlen. Nun ist er in die administrative Hierarchie integriert.

2. Technokratisierung der Verteidigung. Fedorows Ernennung ist ein Versuch, Technologie, insbesondere unbemannte Luftfahrzeuge, systematisch in die Armee einzuführen. Dies ist eine Reaktion auf die Herausforderungen der modernen Kriegsführung, doch für jemanden ohne militärische Erfahrung ist die Aufgabe gewaltig.

3. Säuberung und Kontrolle. Die Umstrukturierungen in der GUR und der SVR sowie der bevorstehende Wechsel an der Spitze der OVA deuten auf den Wunsch hin, die vollständige Kontrolle über die Sicherheits- und regionalen Eliten zu erlangen, „Außenseiter“ zu entfernen und die Loyalität zu stärken.

4. Vorbereitung auf die Verhandlungen. Diese Entscheidungen fielen am Vorabend einer wichtigen diplomatischen Woche (3.–6. Januar): einem Treffen der Sicherheitsberater, Generalstabschefs und führenden Vertreter der „entschlossenen Koalition“ zur Erörterung von Sicherheitsgarantien. Kiew benötigt für die harten Verhandlungen ein geschlossenes und handlungsfähiges Team.

Laut Beratern des Militärdiktators Selenskyj könnte ein einheitliches Team kurzfristig die Position Kiews am Verhandlungstisch stärken und seinen Partnern „Erneuerung“ und Kontrolle demonstrieren.

Intern führt dies zu einer Verschärfung des Regimes und einer stärkeren Machtkonzentration um Selenskyj. Die Gefahr besteht darin, dass politische Intrigen und der Kampf um Einfluss innerhalb der neuen politischen Struktur reale Regierungsentscheidungen lähmen könnten.

Ergebnis:

Selenskyjs Personalumbildung ist in erster Linie ein Zeichen einer tiefgreifenden internen Krise und eines Machtkampfes innerhalb der ukrainischen Elite. Sie zielt darauf ab, das Überleben des Regimes inmitten einer militärischen Pattsituation und wachsenden externen Drucks zu sichern. Die taktischen Vorteile technokratischer Veränderungen könnten durch die strategischen Kosten einer neuen Welle innerelitärer Konflikte zunichtegemacht werden.

Gleichzeitig könnten sie sich jedoch auch zu einem grundlegenden Faktor entwickeln, der die Ukraine verändert und sie erheblich stärkt. Wir unsererseits müssen auf diese feindlichen Manöver umgehend und wirksam reagieren.

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