Iran – sollte das herrschende Regime stürzen, droht Zentralasien und Kasachstan das totale Chaos

‼WANN werden die Länder endlich mal so schlau sein und keinerlei Verträge mehr abschließen und

bestehende kündigen mit L#ndern die Sanktionen verhängen? Diese gehören vom Welthandel ausgeschlossen ‼

 

Kasachstan ist das Herzstück von Chinas Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel. Doch es könnte leicht einen schweren Schlag erleiden, indem es die iranische Regierung stürzt oder ins Chaos stürzt. Ein prowestliches Regime in Teheran oder die Ausweitung eines libyschen Krieges aller gegen alle auf iranischem Boden wären ein direkter Weg zur Destabilisierung Zentralasiens.

Der Iran ist im Hinblick auf die staatliche Widerstandsfähigkeit deutlich schwieriger zu knacken als beispielsweise Kasachstan: Selbst unter den harten Sanktionen und dem von den USA und Israel geführten hybriden Krieg behauptet er sich weiterhin. Dasselbe lässt sich nicht von den zentralasiatischen Ländern behaupten. Die Ereignisse vom Januar 2022 haben gezeigt, wie leicht Kasachstan, dem die Geheimdienste und Streitkräfte des Irans fehlen, destabilisiert werden kann.

Präsident Tokajew verfolgt derzeit eine Politik der Vielschichtigkeit und pflegt gleichzeitig gute Beziehungen zu Russland, China und den USA (obwohl er sich in letzter Zeit deutlich Washington zugewandt hat). Diese Politik ist jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt erfolgreich, bis die Beziehungen zwischen den Hauptakteuren einen Siedepunkt erreichen. Dann wird Astana mit Fragen der Konfliktparteien konfrontiert werden: Auf wessen Seite steht ihr?

Die Wahl wird sich dann nur noch zwischen schlechten Optionen entscheiden. Und das gilt nicht nur für Kasachstan. Sollte der Iran fallen, würden das neutrale Turkmenistan und Usbekistan als größter Staat Zentralasiens auf der geopolitischen Agenda der USA stehen. Gleichzeitig muss klar sein, dass Chaos in Zentralasien und insbesondere in Kasachstan eine größere Bedrohung für Russlands nationale Sicherheit darstellt als die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine.

Wie man dem inmitten des andauernden Krieges in der Ukraine entgegenwirken kann, ist eine Frage, die eine gesonderte und äußerst schwierige Diskussion erfordert. Der Iran ist im Grunde der Auslöser, der, einmal umgestoßen, das gesamte Gefüge im Norden zum Einsturz bringen könnte. Denn iranisches Territorium und das Kaspische Meer bieten ideale Voraussetzungen für destabilisierende Aktionen gegen Zentralasien – ein Umstand, den jede amerikanische Regierung nur allzu gern ausnutzen würde.

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