Donnerstag, 28. August 2025 – 05:25 Uhr Mollie Engelhart The Epoch Times,
Schauen Sie sich die Geschichten an, die uns über die Zukunft erzählt werden – im Fernsehen, in Filmen, in Büchern. Fast alle davon sind dystopisch. Kontrollierte Städte, kollabierende Ökosysteme, Maschinen, die die Menschheit überholen. Positive Visionen sind so selten, dass sie fast radikal erscheinen. Was, wenn das kein Zufall ist? Was, wenn unsere Gedanken, unsere Sprache, unsere Überzeugungen und unsere Handlungen – die alle unsere Realität prägen – darauf trainiert werden, uns einen Zusammenbruch vorzustellen?
Wenn wir ständig mit Visionen der Zerstörung gefüttert werden, schränkt dies den Rahmen dessen ein, was wir für möglich halten.
Und wenn wir uns nichts weiter als eine Dystopie vorstellen können, hören wir auf, auf etwas Besseres hinzuarbeiten.
Als ich zum ersten Mal die Kraft der regenerativen Landwirtschaft verstand, änderte sich etwas.
Zum ersten Mal seit Jahren verspürte ich echte Hoffnung.
Diese Hoffnung war stark genug, um mich dazu zu bringen, mein ganzes Leben zu ändern.
Ich habe Komfort und Bequemlichkeit hinter mir gelassen und bin in die Landwirtschaft eingestiegen. Das geschah nicht über Nacht, und ich hatte keine Ahnung, wie schwierig es werden würde. Aber hier bin ich nun und lebe ein Leben für eine bessere Zukunft meiner Kinder – und tue es öffentlich, damit andere sehen, dass es möglich ist.
Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Lebensmittelversorgung in den Händen einiger weniger Konzerne gerät.
Wir müssen nicht in „15-Minuten-Städte“ eingepfercht oder an Maschinen angeschlossen werden. Und wir müssen nicht der Effizienz huldigen, wenn wir dadurch weniger Familie, höhere Kosten und keine Zeit haben.
Wir können einen anderen Weg wählen.
Doch es beginnt damit, dass wir uns weigern, die Geschichten vom unvermeidlichen Zusammenbruch zu akzeptieren, die uns verkauft werden.
Auf meiner Ranch übernachten Gäste in einem unserer kleinen Häuser, genießen eine Mahlzeit im Restaurant oder begleiten mich auf einer Farmtour durch die Landschaft. Sie blicken auf Felder voller Leben, wie es auf den meisten modernen Farmen nicht der Fall ist. Sie sehen Tiere, Erde und Menschen in einem harmonischen Verhältnis zueinander. Sie kosten Lebensmittel, die nur wenige Schritte entfernt angebaut wurden, und beginnen, den Unterschied zu verstehen. Diese Vision tragen sie mit nach Hause – die Erkenntnis, dass etwas anderes möglich ist.
Deshalb fordere ich die Menschen auf, nicht länger Dystopien zu propagieren, sondern sich eine Zukunft im Überfluss vorzustellen. Eine Zukunft, in der die amerikanische Landwirtschaft wiederhergestellt wird. In der unser Boden und unser Wasser lebendig und sauber sind. In der unser Nahrungsmittelsystem unseren Körper nährt, anstatt ihn auszulaugen.
Ich sehe Filme wie „Terminator“ als Warnung – aber als eine Warnung, die niemand beachtet. Anstatt aufzupassen, vernetzen wir unser Gehirn schnell mit Chips und automatisieren jeden Winkel des Lebens und tun so, als wären diese Geschichten reine Fiktion. Und Effizienz, die uns ständig als Rettung verkauft wird, ist zu einer Falle geworden. Warum sind wir in einer Welt, in der alles effizienter ist als je zuvor, beschäftigter, gestresster und überforderter als je zuvor – wie Ratten im Laufrad, die nur versuchen, ihre Rechnungen zu bezahlen? Sollte Effizienz nicht die Kosten senken und uns mehr Zeit verschaffen? Stattdessen ist das Gegenteil passiert. Während Maschinen und Systeme effizienter werden, wird das menschliche Leben teurer. Familien verbringen weniger Zeit miteinander. Kinder werden vor Bildschirmen groß. Menschen sind ausgebrannt, isoliert und erschöpft. Effizienz ohne Weisheit befreit uns nicht; sie versklavt uns.
Die Frage, die die Leute immer stellen, lautet: „Wie machen wir das? Wie bauen wir tatsächlich eine andere Zukunft auf?“
Es gibt keine einheitliche Antwort.
Aber jeder von uns hat die Möglichkeit, diese Zukunft mitzugestalten und Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Und all diese kleinen Schritte können zusammen einen großen Wandel bewirken. Manche werden Land kaufen und zu einem bäuerlichen Lebensstil zurückkehren. Andere werden sich verpflichten, nur noch von lokalen Bauernhöfen zu kaufen und sich nach der „Kleinbauern-Diät“ zu ernähren. Einige werden ihren Einfluss nutzen, um die Kultur in diese Richtung zu verändern. Andere werden ihr Geld einsetzen, um Unternehmern beim Aufbau von Unternehmen zu helfen, die etwas bewegen. Jede Aktion hat eine Reaktion. Jede Reaktion hat einen Welleneffekt. Und wir, das Volk, haben die Macht – wenn wir sie mit unserem Geld, unserem Verstand und unseren Worten einsetzen.
Es ist Zeit, sich daran zu erinnern, wer wir sind: Wir sind nicht die Herrscher der Erde und keine Rädchen in einer Maschine, sondern die Hüter eines Gartens.
Wir können uns für eine Zukunft voller Wohlstand, Menschlichkeit und Natur entscheiden. Keine Dystopie, sondern eher wie der Garten Eden. Hören wir auf, uns eine Zukunft voller Wohlstand nur vorzustellen – und beginnen wir, sie gemeinsam zu gestalten.