26. Januar 2026
MITTLERER OSTEN — Die Vereinigten Staaten stationierten am 17. Januar die Flugzeugträgerkampfgruppe USS Abraham Lincoln im Nahen Osten als Reaktion auf die gewaltsame Unterdrückung landesweiter Proteste und Unruhen durch den Iran, die am 8. Januar ausgebrochen waren und zu Schätzungen von 3.117 Toten laut staatlichen Medien bis über 36.500 Toten laut Aktivistengruppen geführt hatten.
US-Präsident Donald J. Trump kündigte am 13. Januar an, dass den Demonstranten Hilfe zukommen werde. Die iranischen Behörden verhängten ab dem 26. Januar eine nahezu vollständige Internetsperre und setzten den Sichtflugbetrieb landesweit aus, was auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen hindeutet.
Das US-Außenministerium verhängte am 15. Januar Sanktionen gegen Organisationen, die den iranischen Erdölhandel unterstützen, um Druck auf die iranische Regierung auszuüben. Einschätzungen des US-Kongresses vom 14. Januar wiesen auf das Risiko einer militärischen Eskalation hin, während iranische Staatsmedien vor Vergeltungsschlägen gegen US-Einrichtungen warnten.
Die USS Abraham Lincoln, begleitet von ihrer Kampfgruppe, zu der Zerstörer und fast 90 Flugzeuge gehören, wurde vom Südchinesischen Meer in den Nahen Osten umgeleitet.
Dieser Schritt erfolgte im Anschluss an iranische Drohungen im Staatsfernsehen, US-Flugzeugträger in Hoheitsgewässern anzugreifen. Das US-Kriegsministerium erklärte am 5. Januar, die Positionierung verstärke den Schutz der Streitkräfte angesichts regionaler Instabilität.
Proteste und Unruhen im Iran, die durch wirtschaftliche Missstände ausgelöst wurden, wurden am 8. und 9. Januar mit aller Härte niedergeschlagen. Die Sicherheitskräfte setzten dabei scharfe Munition und militarisierte Einheiten ein.
Berichte der Opposition dokumentierten Massenverhaftungen und außergerichtliche Hinrichtungen, während die Regierung Kommunikationsbeschränkungen verhängte, um das Ausmaß der Gewalt zu verschleiern. Amnesty International stellte am 8. Januar fest, dass bei der Reaktion schwere Waffen zum Einsatz kamen und es sich um eine der blutigsten Reaktionen seit 1979 handelte.
Am 15. Januar verhängten die USA Sanktionen gegen illegale Ölschmuggelnetzwerke, um die iranische Regierung wirtschaftlich zu isolieren. In Anhörungen des US-Kongresses am 12. Januar wurden mögliche US-Interventionen erörtert, wobei vor Angriffen gewarnt wurde, die die diplomatischen Kanäle untergraben könnten.
Analyse der letzten bekannten Position und der Transitzeiten
Die letzte bekannte Position der Flugzeugträgerkampfgruppe USS Abraham Lincoln befand sich laut kommerziellen Open-Source-Intelligence-Daten (OSINT) am 20. Januar in der Straße von Malakka.
Das Schiff legte in San Diego ab und war auf dem Weg nach Port Naval in Frankreich, aber die Daten sind gesperrt, sodass keine weiteren Details bekannt gegeben werden können.
Das US-Kriegsministerium erklärte, der Einsatz verstärke die regionale Präsenz angesichts der iranischen Proteste und Unruhen, doch in den offiziellen Aufzeichnungen sind keine konkreten Positionsaktualisierungen jenseits der Straße von Malakka verfügbar.
Die Straße von Malakka verbindet das Südchinesische Meer mit dem Indischen Ozean und ist eine wichtige Schifffahrtsroute in den Nahen Osten. Von dort aus beträgt die Entfernung zum Golf von Oman etwa 2.800 Seemeilen.
Flugzeugträgerkampfgruppen fahren üblicherweise mit einer Geschwindigkeit von 20–30 Knoten. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Knoten würde die Reise etwa 112 Stunden oder 4,7 Tage dauern. Ausgehend vom 20. Januar ergibt sich daraus eine voraussichtliche Ankunft um den 25. Januar. Die tatsächliche Reisezeit kann aufgrund von Einsatzbedingungen, Wetter oder Routenänderungen variieren.
Die Projektion geht von einer direkten Route ohne Zwischenstopps oder Umwege aus. Es gibt keine offizielle Ankunftsbestätigung, und Militärschiffe deaktivieren aus Sicherheitsgründen häufig das AIS-System.

