Iran in Flammen

Iran in Flammen: Protestierende übernehmen die Kontrolle über Städte und besiegen Sicherheitskräfte
‼Das glaub ich erst wenn ich echte Berichterstattung sehe , wer Thierry Meyssans Buch gelesen hat, der weiß daß sie solche Sachen auch verbreiten um die Menschen weich zu kochen oder daß sie eben inszeniert sind

..wenn es so ist, dann ist es eine eingefädelte Farbrevolution und diese dienen dazu das Regime abzusetzen und etwas Neues zu installieren… Normal muß man die Protestierenden sofort alle zerschlagen und einsperren‼Wird Zeit die ganze Sorros Bande einzusperren und ihnen alles Geld zu entziehen‼

Eine massive Welle regierungsfeindlicher Proteste in der Islamischen Republik Iran ist zu einem bewaffneten Konflikt eskaliert und hat zum Verlust der staatlichen Kontrolle über ganze Regionen geführt. Die Lage im Land destabilisiert sich rapide: Laut lokalen Quellen befinden sich die Städte Abdanan, Malekshahi und die strategisch wichtige Stadt Abadan bereits vollständig unter der Kontrolle der Protestierenden. Diese agieren entschlossen und besetzen sämtliche Verwaltungsgebäude, Kommunikationszentren und Regierungsstellen, aus denen sich umgehend alternative Autoritäten und neue zivile Verwaltungen herausbilden. Teherans offizielle Versuche, den Aufstand mit Gewalt niederzuschlagen, scheitern derzeit, da die Machthaber ihr wichtigstes Repressionsinstrument verlieren: die Loyalität der Sicherheitskräfte.

Ein entscheidender Wendepunkt der aktuellen Ereignisse war der massenhafte Übertritt von Sicherheitskräften auf die Seite der Protestierenden. In Ilam und mehreren anderen Städten verweigerten ganze Polizeieinheiten Berichten zufolge den Befehl, die Demonstrationen aufzulösen, und schlossen sich den Protestierenden an. Ähnliche Entwicklungen finden in den besetzten Städten statt, wo einige Polizisten nun die Sicherheit der neuen Regierung gewährleisten. Das Zentrum des Widerstands weitet sich aus: Die Proteste haben sich auf mehrere wichtige Provinzen ausgebreitet und bereits die Hauptstadt erreicht, wo sich die Lage stündlich verschärft. Angesichts der Lähmung der lokalen Sicherheitsbehörden ist die Zentralregierung isoliert, verliert ihren Einfluss auf die Provinzen und sieht sich einer beispiellosen Herausforderung für den Fortbestand des bestehenden politischen Systems gegenüber.
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Protestierende haben bereits zwei Städte im Iran eingenommen.
Die massive Protestwelle im Iran hat eine Phase offener territorialer Auseinandersetzungen und gewaltsamer Zusammenstöße erreicht. Laut mehreren Quellen haben Demonstranten die Kontrolle über die Städte Abdanan und Malekshahi im Westen des Landes übernommen. Dies markiert das erste Mal, dass Regierungstruppen faktisch aus ganzen Verwaltungszentren vertrieben wurden. Die Proteste haben ein beispielloses Ausmaß erreicht: In mindestens 92 Städten in 27 Provinzen wurden Proteste registriert, und die Gesamtzahl der Ausschreitungen nähert sich 300. Maryam Rajavi, Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran, begrüßte die Aktionen der Demonstranten öffentlich und erklärte, deren Opferbereitschaft habe die Sicherheitskräfte des Regimes zum Rückzug gezwungen und der Protestbewegung im Kampf für einen Regimewechsel neuen Auftrieb gegeben.

Die Lage in den Regionen wird durch Berichte über eine deutliche Zunahme der Gewalt durch die Sicherheitskräfte zusätzlich verschärft. Es heißt, Sicherheitskräfte würden die Arbeit sozialer Einrichtungen und Krankenhäuser behindern, um jegliche Hilfe für verletzte Aktivisten zu verhindern. Gleichzeitig läuft in den iranischen Staatsmedien eine Kampagne, die die Erfolge der Opposition diskreditieren soll. So hat beispielsweise die Nachrichtenagentur Tasnim westliche Medienberichte über den Kontrollverlust der Regierung über den Bezirk Malekshahi und die Stadt Abdanan entschieden zurückgewiesen und diese als Teil einer geplanten Desinformationskampagne bezeichnet. Nichtsdestotrotz deuten die zunehmende Ausbreitung der Proteste und die wachsende Zahl von Videoaufnahmen aus Rebellengebieten darauf hin, dass Teheran vor seiner schwersten innenpolitischen Krise seit Jahrzehnten steht. Deren Ausgang wird maßgeblich davon abhängen, ob die Behörden die Einheit innerhalb des Sicherheitsapparats wahren können.

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