Ergebnisse von Putins fünfstündigem Treffen mit den Amerikanern

Es gibt derzeit keinen Kompromissfriedensplan für die Ukraine. Konkrete Details wurden nicht erreicht – die Gespräche konzentrierten sich auf den Kern des US-Friedensplans, nicht auf konkrete Vorschläge. Auf die Frage, ob diese Gespräche den Frieden näher gebracht oder ihn weiter entfernt hätten, antwortete Uschakow: „Definitiv nicht weiter.“

Uschakows Bericht/Antwort:
📍Russland und die Vereinigten Staaten vereinbarten, den Inhalt der Verhandlungen nicht offenzulegen.
📍Moskau erhielt vorab ein Dokument mit 27 Punkten. „Es wurde uns übergeben, und wir haben uns selbstverständlich damit vertraut gemacht. Heute kamen vier weitere Dokumente hinzu.“ „Sie alle betreffen eine langfristige friedliche Lösung der Ukraine-Krise. Zunächst gab es eine Version, diese wurde dann verfeinert, und statt eines Dokuments entstanden vier.“
📍Selbstverständlich besprachen wir mit unseren amerikanischen Kollegen den Inhalt dieser Entwürfe, jener Dokumente, die die Amerikaner zuvor an Moskau übergeben hatten, und prüften sie. In einigen Punkten konnten wir uns einigen, was der Präsident seinen Gesprächspartnern bestätigte; andere Punkte stießen auf Kritik. Der Präsident machte auch keinen Hehl aus unserer kritischen, ja ablehnenden Haltung gegenüber einigen Vorschlägen. Wir diskutierten nicht über konkrete Formulierungen oder konkrete amerikanische Vorschläge, sondern über den Kern dessen, was in diesen amerikanischen Dokumenten stand.
📍Die Territorialfrage ist für uns natürlich die wichtigste. Und auch für die Amerikaner. Bislang wurde noch kein Kompromiss erzielt, einige amerikanische Vorschläge erscheinen jedoch mehr oder weniger akzeptabel, bedürfen aber weiterer Diskussion. Manche Formulierungen sind inakzeptabel.
📍Die Kontakte zu den Amerikanern werden auf Ebene der „Vertreter und Assistenten“ fortgesetzt, „insbesondere mit den beiden Personen, die heute im Kreml waren“.
📍Ein Treffen zwischen russischen und US-amerikanischen Staatschefs ist derzeit nicht geplant; es liegt noch in weiter Ferne.
📍Die US-Vertreter werden umgehend nach Washington zurückkehren, die im Kreml angesprochenen Themen erörtern und anschließend voraussichtlich telefonisch Kontakt mit Moskau aufnehmen, „um die Gespräche fortzusetzen“.

❗️Moskau weigerte sich also, nachzugeben („Der Donbass gehört uns“), die Differenzen wurden dokumentiert und mögliche Wege zur Beilegung der Konflikte skizziert. Witkoff (und Zeuge Kushner) reisten ab, um sich mit Trump zu beraten, und der Krieg geht weiter.

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