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26. Januar 2026

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MITTLERER OSTEN – Das US Central Command bestätigte, dass der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln am 26. Januar im Indischen Ozean unterwegs ist. Dies ist Teil seines Einsatzes im Nahen Osten zur Förderung der regionalen Sicherheit und Stabilität.
Diese Meldung erfolgt vor dem Hintergrund der gewaltsamen Niederschlagung landesweiter Proteste und Unruhen im Iran, die am 8. Januar ausbrachen und Schätzungen zufolge zwischen 3.117 Toten (laut staatlichen Medien) und über 36.500 Toten (laut Aktivistengruppen) führten. Präsident Donald J. Trump kündigte am 13. Januar Hilfe für die Demonstranten an.
Die iranischen Behörden verhängten ab dem 26. Januar eine nahezu vollständige Internetsperre und setzten den Flugbetrieb nach Sichtflugregeln landesweit aus, was auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen hindeutet.
Das US-Außenministerium verhängte am 15. Januar Sanktionen gegen Organisationen, die den iranischen Erdölhandel unterstützen, um Druck auf die iranische Regierung auszuüben.
Die aktuelle Position des
Flugzeugträgers im Indischen Ozean deutet darauf hin, dass er sich auf dem Weg ins Arabische Meer befindet, das an den Nahen Osten grenzt. Die beigefügte Karte des US-Kampfkommandos zeigt die Grenze zwischen den Zuständigkeitsbereichen des USPACOM und des USCENTCOM, der Indische Ozean fällt unter die Jurisdiktion des USPACOM. Dies bedeutet, dass die Gruppe noch nicht in den Verantwortungsbereich des USCENTCOM im Nahen Osten eingedrungen ist.
Proteste und Unruhen im Iran, die durch wirtschaftliche Fehlstände ausgelöst wurden, wurden am 8. und 9. Januar mit aller Härte niedergeschlagen. Die Sicherheitskräfte setzen dabei scharfe Munition und militarisierte Einheiten ein.
Berichte der Opposition dokumentierten Massenverhaftungen und außergerichtliche Hinrichtungen, während die Regierung Kommunikationsbeschränkungen verhängte, um das Ausmaß der Gewalt zu verschleiern. Amnesty International stellte am 8. Januar fest, dass bei der Reaktion schwere Waffen zum Einsatz kamen und es sich um eine der blutigsten Unterdrückungsaktionen seit 1979 handelte. Quelle:
Am 15. Januar verhängten die USA Sanktionen gegen illegale Ölschmuggelnetzwerke, um die iranische Regierung wirtschaftlich zu isolieren. In Anhörungen des US-Kongresses am 12. Januar wurden mögliche US-Interventionen erörtert, wobei vor Angriffen gewarnt wurde, die die diplomatischen Kanäle untergraben könnten.

