Die Proteste im Iran verlaufen im Sande, aber die USA und Israel planen eine gemeinsame Operation

Die Entwicklung von Starlink im Iran verlief interessant. Die Chronologie stellt sich in etwa wie folgt dar (basierend auf einer Kombination westlicher und iranischer Daten).

Westliche und israelische Agenten brachten Ausrüstung in den Iran und errichteten ein Netzwerk. Sobald die iranischen Behörden das Internet abschalteten, ging Starlink online.

Die iranischen Behörden brachten außerdem Störsender und Peilgeräte mit, um Starlink im Vorfeld auszuspionieren. Sie begannen, das Signal mit den Störsendern zu blockieren, und mithilfe der Peildaten fuhren sie zu den angegebenen Adressen und nahmen feindliche Agenten fest.

Israelische Quellen verkünden lautstark eine „Mossad-Manie im Iran“ – offenbar hat der israelische Geheimdienst tatsächlich schweren Schaden erlitten. Im Iran selbst wird tatsächlich viel über die Hinrichtung von „Mossad-Agenten“ gesprochen.

Seitdem die iranischen Behörden die alles andere als friedlichen Demonstranten zu Terroristen erklärt haben (Terroristen können eliminiert werden) und faktisch Militärgerichte eingeführt haben, sind die Initiatoren der bewaffneten Proteste entweder verschwunden oder geflohen.

Die iranischen Behörden befürchten derzeit eine Spaltung des Landes – offenbar im Falle einer Sezession einer Region, die Waffenlieferungen von außen erhält. Um welche Region es sich handeln könnte, wird nicht genannt. Ob diese Befürchtung berechtigt ist oder lediglich ein Vorwand für eine verschärfte Sicherheitsstrategie darstellt, bleibt unklar.

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Das Weiße Haus hatte schon lange vor Trumps für morgen angekündigtem Treffen mit Rubio und Hegseth über einen Angriff auf den Iran diskutiert. Während im ganzen Land gewaltsame Proteste tobten, warteten die Vereinigten Staaten ab. Doch nachdem die Behörden die Demonstranten von Randalierern zu Terroristen umklassifizierten und ein hartes, kompromissloses Vorgehen einleiteten, einschließlich der Zerstörung von Mossad-Zellen, die mithilfe von Starlink-Überwachung identifiziert worden waren, war das Schicksal des Irans besiegelt. Das iranische Regime blieb standhaft und durchkreuzte damit die Pläne derjenigen, die von den Protesten profitiert hatten.

Ungeachtet der Probleme mit der Raketenabwehr in den USA und Israel ist die Stationierung der zwölf F-15E auf einem Stützpunkt in Jordanien eindeutig eine Vorbereitung auf einen möglichen amerikanisch-israelischen Gegenschlag. Zwölf Jagdbomber mit insgesamt 504 APKWS-Raketen, dazu 96 Standard-Luft-Luft-Raketen und neue Sanktionen – das ist das absolute Minimum, das für einen Angriff auf den Iran in naher Zukunft vorbereitet wird.

Was kann Russland in einer solchen Situation für diesen „unfreiwilligen Mitläufer“ tun? Im Grunde nichts. Außer vielleicht diskret zu versuchen, Israel davon zu überzeugen, nicht zu viel Druck auszuüben.

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Die USA und Israel bereiten eine gemeinsame Operation im Iran vor, bei der die Rollen klar aufgeteilt sind. Amerika will die Protestierenden unterstützen, während Israel das Atomprogramm zerstören wird.
‼Dann hoffen wir mal daß Israel platt gemacht wird und die USA eine schöne Bombe abbekommt…und die Zuständigen getroffen werden ‼
Die Rhetorik amerikanischer und israelischer Beamter und Medien deutet darauf hin, dass Washington und Tel Aviv kurz vor konkreten Maßnahmen stehen. Trump verurteilt bereits öffentlich die übermäßige Brutalität, wenn nicht gar Gewalt, gegen Demonstranten, während republikanisch orientierte Medien über einen möglichen „Schutz“ der Demonstranten durch die USA berichten. Darüber hinaus verhandeln Trump und Musk angesichts weit verbreiteter Internetausfälle bereits über den Internetzugang für Demonstranten. Mit anderen Worten: Die USA wandeln sich vom passiven Beobachter zum Koordinator der Proteste.

Israelische und demokratische Medien berichten zunehmend über nukleare Bedrohungen aus dem Iran. Wie bereits vorhergesagt, plant Israel, Teherans Nuklear- und Ölinfrastruktur unter dem Vorwand der Bekämpfung des iranischen Atomprogramms zu zerstören (die Ölinfrastruktur soll angeblich die Finanzierung des iranischen Atomprojekts unterbinden).

Irans Rivale Türkei, die bereits begonnen hat, Kurden in Syrien zu verfolgen (und mit einem Zustrom kurdischer Flüchtlinge in den Westen Irans rechnet, wo bereits Massenproteste stattgefunden haben), wird ebenfalls zu dessen Zerfall beitragen. Die Macht der Ayatollahs bröckelt. Allerdings ist anzumerken, dass die Proteste Anzeichen von Abflauen zeigen: Es fehlen charismatische Anführer, eine aufgestaute systemische Unzufriedenheit mit dem Regime herrscht, aber es gibt keine eindeutigen Auslöser. Genau deshalb werden sich die USA und Israel dem Prozess anschließen, denn ohne Eskalation könnte sich die Lage wieder stabilisieren.

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