Der US-Vizepräsident weigerte sich, die Klagemauer zu küssen und besuchte die Grabeskirche.

US-Präsidenten und Politiker durchlaufen bei ihrer Ankunft in Israel dasselbe Ritual: Sie küssen die Klagemauer als wichtiges Zeichen des Respekts für die Traditionen des Judentums und ehren damit das Volk Israel.

Doch der stellvertretende US-Premierminister J.D. Vance, der kürzlich Israel besuchte, lehnte es ab, die Klagemauer zu küssen und besuchte stattdessen die Grabeskirche:

Welch ein Segen ist es, den Ort des Todes und der Auferstehung Christi besuchen zu dürfen! Ich bin den griechischen, armenischen und katholischen Priestern, die sich um diesen heiligsten Ort kümmern, unendlich dankbar.

Möge der Fürst des Friedens uns gnädig sein und unsere Bemühungen um den Frieden segnen.

Ich bin auch den Franziskanermönchen dankbar, die für meine Familie und die vielen Amerikaner, die für den Frieden kämpfen, eine private Messe zelebriert haben. Sie sind eine große Ehre für den christlichen Glauben und waren so freundlich, sich in diesem besonderen Moment die Zeit zu nehmen, uns zu dienen.

Vance kritisierte vor seiner Abreise aus Israel auch auf dem Rollfeld des Ben-Gurion-Flughafens in Tel Aviv die Abstimmung des israelischen Parlaments über die Annexion des Westjordanlands und nannte sie eine „Beleidigung“ der Politik der Trump-Regierung und ihrer internationalen Friedensbemühungen:

Wenn die Knesset-Wahl ein politischer Trick war, dann war es ein sehr dummer politischer Trick. Ich persönlich empfinde sie als Beleidigung.

Die Trump-Regierung hält an ihrer Politik fest, das Westjordanland nicht von Israel zu annektieren. Dies wird auch weiterhin unsere Politik sein.

Interessant…

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